Vorgehen beim einsetzen eines Implantates

Operationstechnik einer Implantation

Eine zahnärztliche Implantation wird in Lokalanästhesie in der Regel ambulant durchgeführt. An der geplanten Stelle wird nach einem Mukoperiostschnitt die Schleimhaut aufgeklappt und die Implantatbohrung stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet. Zur Vermeidung einer Überhitzung des Knochen wird die Präparation mit geringer Drehzahl des rotierenden Instrumentes, geringem Druck und permanenter Kühlung mit physiologischer Kochsalzlösung ausgeführt. Das Implantat wird mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels eingebracht. 55 Ncm sollen dabei erreicht werden, um die nötige Primärstabilität zu erreichen. Nach dem Einbringen wird das Zahnfleisch wieder vernäht. Bei entsprechender Nachsorge (kühle Umschläge, Medikamente) lassen sich Komplikationen (Schwellungen usw.) weitgehend vermeiden. Nach zehn Tagen ist die äußere Wundheilung normalerweise abgeschlossen. Eine unbelastete Einheilphase, abhängig von der Knochenqualität, schließt sich an.[4]

Bei einem minimal invasiven Vorgehen wird das Implantatbett für das Miniimplantat präpariert, ohne einen Mukoperiost-Lappen zu bilden. Die vereinfachte und kürzere Operation kann eventuelle postoperativen Beschwerden reduzieren. Orientierungshilfe bietet eine Bohrschablone.

(© wikipedia)

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